Ich betrete mit Michelle das Kino. Sehe dich schon mit Kevin hinten in der Ecke an nem Tisch sitzen. Da haben wir früher auch mal gesessen. Wir haben auf dich & paar Andre gewartet. & ihr auch mal auf uns. Wir kommen auf euch zu. Ich umarme dich. Was für ein schönes, aber auch ins Herz stechendes Gefühl. Mein Herz brennt wieder. Ich fühle wie sich meine Augen füllen. Sehe nur noch verschwommen, will mir aber nichts anmerken lassen. Wir setzen uns. Ich setze mich neben Dich. Rieche deinen Geruch. Wie ich ihn liebe. Zuerst sagt niemand was. Ich schaue an den Ort, wo wir uns das Erste mal geküsst haben. Die ganze Szene spielt sich vor meinen Augen ab. Schaue die ganze Zeit nach unten. Muss mir das Weinen verkneifen. Schüttele meinen Kopf. Szene weg. Endlich. Wir reden noch ein paar Minuten, bis wir unsere Karten, Getränk und Popcorn holen. Ich sitze neben dir und Michelle. Du neckst mich ziemlich oft. Ich habe immer mehr das Gefühl dass es wieder etwas wird. Schaust mich oft an. Ich will meinen Kopf an deine Schulter legen, aber da fallen mir wieder die Worte von meinem besten Freund ein, dass es zu früh ist. Ich mein, wir sind ja nicht mehr zusammen. Leider. Ich könnte dich die ganze Zeit betrachten, als das Licht ausgeht. Du bist so perfekt. Perfekt für mich. Irgendwann kommt eine Kussszene. Dabei noch das Lied 'Eisender Steg'. Wie ich das Lied liebe. Ich schaue dich an. Keine Reaktion. Du schaust an die Leinwand. 'Muss das jetzt so lang dauern.' sind deine Worte. Es passiert nichts mehr zwischen uns beiden. Ich schaue wieder von dir weg. Eine Träne rollt über meinen Backen, schiebe meine linke Hand, auf der ich mich die ganze Zeit abgestützt hatte, an die Seite meines linken Auges, sodass du es nicht siehst. Ich verkneife mir es zum größten Teil. Gehe dannnach auf die Toilette. Als ich die Tür hinter mir schließe, fange ich an zu weinen. Ich kann nicht mehr. Nach einigen Minuten geht es wieder. Gehe wieder ins Kino. Sehe dich, wie du mich anlächelst. Ich versuche auch zu lächeln. Ich hoffe nur, dass du es nicht bemerkst. Du frägst mich etwas. Kommst mir ganz nah. Wir reden eine Weile so. Unsere Gesichter teilen nur noch circa 7-4 Zentimeter. Was eine Versuchung, dich nicht einfach zu küssen. Ein letztes Mal deine Lippen auf meinen zu spüren. Deine Nähe zu spüren. Wie viel würde ich dafür geben. Ich weiß, ich würde alles dafür geben. Du siehst mich irgendwann wieder mit dem Blick an, wie du mich immer früher angeschaut hast. Wie ich den Blick liebe. Du lächelst. Denkst, dass es mir auch gut geht, weil ich lache. Du irrst dich. Kurz darauf ist der Film aus. Wir laufen ans Mc Donald mit den anderen. Essen etwas. Lachen. Wir gehen raus. Ich umarme dich. Denke du küsst mich. Ich habe mich geirrt. Es passiert nichts. Gar nichts. Alle Hoffnungen haben sich wieder in Luft aufgelöst. Alle verdammten Hoffnungen, die du mir gemacht hast. Du und Kevin gehen weg. Zum Bahnhof. Michelle will mir noch etwas erzählen. Meine Augen füllen sich mit Tränen. Sie bricht ihren Satz ab, umarmt mich. Ich will nur noch eins. Sterben. Ich will nicht mehr ohne dich leben! Und wenn du jetzt von morgen bis Freitag noch ganz weg bist. Ich halte das nicht aus. Als ich zuhause bin, bekomme ich mit, dass du gesehen hast, dass ich geweint habe. Glaube mir, ich hab mir den Tag anders vorgestellt. Ich hoffe, du dir auch.
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